Der Mensch ist eine Einheit von Körper, Geist und Seele. Deshalb wird bei einer Erkrankung immer der ganze Mensch mit seiner ganz individuellen Ausdrucksform der Krankheit behandelt.

Akupunktur nach Traditioneller Chinesischer Medizin

Eine der ältesten Heilmethoden der Welt ist die Reizung bestimmter Hautpunkte mit Nadeln, eben die Akupunktur. Schon ca. 500 Jahre v. Chr. begannen in China die Aufzeichungen über die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin. 

Zu dieser gehört nicht nur die Akupunktur, sondern auch Kräutermedizin, Massagen und bestimmte körperliche Übungen. Noch heute macht die TCM ein Drittel der ärztlichen Versorgung in China aus. Im Westen hat sich besonders die Akupunktur durchgesetzt, mit der sich bei vielen Beschwerden beachtliche Erfolge erzielen lassen. Bei fachgerechter Anwendung ist die Akupunktur sehr gut verträglich und normalerweise ohne schädliche Nebenwirkungen.

Am Anfang jeder Akupunkturbehandlung steht neben einem ausführlichen Gespräch immer auch eine Puls-und Zungendiagnose, die wichtige Rückschlüsse auf die jeweilige Situation zuläßt, in der sich der Patient gerade befindet. Erst danach werden die entsprechenden Punkte festgelegt, die dann „genadelt“ werden. Akupunkturnadeln sind steril und einzeln verpackt.

Selbstverständlich werden  sie nur einmal verwendet. Das Einstechen ist, da die Nadeln sehr  fein sind, wenig schmerzhaft. Nach dem Einstich spürt man gelegentlich einen Druck oder ein leicht elektrisierendes Gefühl: das „Nadelgefühl“ oder „De-Qi“ zeigt an, daß dort die Energie wieder fließt. (Qi ist das chinesische Wort für Energie). Aber auch dieses Gefühl verschwindet meist sofort wieder und die Nadeln bleiben für etwa 30 Minuten im Körper. Danach werden sie entfernt und es schließt sich in den allermeisten Fällen eine kurze, Qi-aktivierende Massage an.

Die Behandlungsdauer richtet sich natürlich nach dem Beschwerdebild, i.d.R. kann man aber nach 5-10 Akupunkturen absehen, ob eine Besserung eintritt.

Neuraltherapie nach Walter und Ferdinand Huneke

Die Entstehung der Neuraltherapie hört sich an wie ein Märchen, doch es ist tatsächlich so gewesen: Die Brüder Ferdinand und Walter Huneke, beide angesehene Ärzte, behandelten seit Jahren erfolglos ihre von Migräne geplagte Schwester. Während eines erneuten Anfalls erinnerte sich einer der Brüder, dass ein Kollege ihm in neues Medikament empfohlen hatte, welchem zur schmerzfreien Injektion ein örtliches Betäubungsmittel mit Namen Procain zugesetzt war.

Nach vielen Enttäuschungen und vergeblichen Versuchen, seiner Schwester zu helfen, spritze er mit wenig Hoffnung nun dieses Medikament und erlebte eine "Wunderheilung": schon während der Injektion verschwanden die bohrenden Kopfschmerzen sowie alle für die Migräne typischen Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Depressionen. Mit weiteren Versuchen stellten die Brüder Huneke fest, dass es einzig der Zusatz des Procains war, der dieses "Wunder" bewirkt hatte. Dies geschah 1925. Seitdem ließ sie dieses Phänomen nicht mehr los und die beiden Brüder widmeten ihr Leben der Erforschung dieses Mittels und seiner Anwendung.

Mit wenigen Worten lässt sich die vielfältige Wirkung der Neuraltherapie kaum schildern, es sei nur soviel gesagt, dass Procain regulierend auf den ganzen Menschen einwirkt, einschließlich des vegetativen Nervensystems.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Suspendisse various enim in eros elementum tristique. Duis cursus, mi quis viverra ornare, eros dolor interdum nulla, ut commodo diam libero vitae erat. Aenean faucibus nibh et justo cursus id rutrum lorem imperdiet.
Nunc ut sem vitae risus tristique posuere.

Alexander Mcqueen

Ausleitungsverfahren

Unter diesem Namen fasst man "alte" Therapien wie Schröpfen oder Blutegelbehandlung zusammen. Sinn und Zweck dieser Verfahren ist es, lokale Stauungszustände zu beseitigen, Entzündungsprozesse günstig zu beeinflussen und Toxine über die Haut auszuleiten.

Das Schröpfen

Die Behandlung mit Schröpfköpfen hat ihren Ursprung in der sogenannten Humoralpathologie, der Lehre von den krankmachenden Säften. Nach dieser Auffassung zirkulieren im Menschen vier Säfte: Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle. Krankheit entsteht durch eine Störung dieser Säftezusammensetzung oder deren Verteilung, genannt Dyskrasie. Aus- und Ableitungsverfahren wie z.B. das blutige Schröpfen oder das Ansetzen von Blutegeln dienen dazu, den Körper zu reinigen. Gelegentlich findet man auch den Begriff "Aschner-Verfahren" für diese Art der Therapie. Er geht zurück auf den Wiener Arzt Dr. Bernhard Aschner, der diese Therapien, nachdem sie durch eine exzessive Anwendung lange in Verruf geraten waren, wieder in die moderne Naturheilkunde einführte.Aus heutiger Sicht werden Ausleitungsverfahren angewandt, um lokale Stauungszustände zu lösen, Entzündungen günstig zu beeinflussen und Toxine über die Haut aus- bzw. abzuleiten.

Beim Schröpfen unterscheiden wir sogenanntes "blutiges Schröpfen" von dem unblutigen oder "trockenen Schröpfen". Beide Verfahren wende ich häufig in der Praxis an. Ob blutig oder unblutig geschröpft wird, hängt von mehreren Faktoren ab und ist immer individuell zu entscheiden.

Blutegeltherapie

Die Wirkung der Blutegeltherapie ist vor allem auf die spezifischen Blutegelwirkstoffe  Eglin und Hirudin zurückzuführen. Hirudin wirkt u.a. gerinnungshemmend, es beschleunigt den Lymphfluss, und hat eine Wirkung auf das  Immunsystem.  Andere Blutegelwirkstoffe haben durchblutungsfördernde Eigenschaften.Bis jetzt sind noch nicht alle Wirkstoffe, die der Egel beim Saugvorgang abgibt, erforscht. Durch den Blutverlust (ca. 10 ml) und die mehrere Stunden dauernde Nachblutung (ca. 20 - 40 ml) entspricht die Wirkung einer Blutegelbehandlung der eines sehr sanften Aderlasses.

In meiner Praxis setze ich Blutegel u.a. bei folgenden Indikationen ein: Rheumatische Beschwerden, Gürtelrose, Tennisellenbogen, Krampfadern, Thrombose, Tinnitus. Es gibt jedoch noch eine Vielzahl von weiteren Anwendungsgebieten. Meine Blutegel beziehe ich direkt aus einer deutschen Zuchtfarm, der Fa. Zaug http://www.blutegel.de/. Auf deren Homepage finden Sie auch weitere Informationen.

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Suspendisse various enim in eros elementum tristique. Duis cursus, mi quis viverra ornare, eros dolor interdum nulla, ut commodo diam libero vitae erat. Aenean faucibus nibh et justo cursus id rutrum lorem imperdiet.
Nunc ut sem vitae risus tristique posuere.

Alexander Mcqueen

Weitere Therapiemethoden

Biologische Krebstherapie

- begleitend zur Chemotherapie oder in der Nachsorge – wird individuell je nach Befinden erarbeitet und setzt sich aus mehreren Komponenten (Homöopathie, biomolekulare Präparate, Misteltherapie, Ernährungsberatung, Ordnungstherapie u.a.) zusammen.

Revitalisierungskuren

mit homöopathischen oder biomolekularen Präparaten dienen der allgemeinen Stärkung und Zellerneuerung. Sie bewähren sich besonders bei degenerativen Erkrankungen sowie im Alter.

Homöopathie

heilt kranke Menschen, nicht Krankheiten!  Wie bei keiner anderen Therapie wird in der Homöopathie größter Wert auf das individuelle Erscheinungsbild der Krankheit gelegt. Zum Beispiel gibt es ca. 12 übliche Mittel gegen Husten, je nachdem ob der Husten trocken oder krampfartig ist, ob er mit Würgen oder Erbrechen einhergeht, ob Heiserkeit da ist, ob es eher ein nervöser Husten ist, ob das Abhusten erschwert ist und dergleichen mehr. Eine genaue Beobachtung der Symptome ist mit die wichtigste Grundlage zur Mittelfindung. Um nun genau das richtige Mittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip zu finden, ist ein ausführliches und oft intimes Gespräch notwendig, da bei fast allen Mitteln auch Gemüts-und Geistessymptome eine große Rolle spielen. Nach dem Gespräch braucht der Homöopath meist noch einige Stunden, das Besprochene auszuwerten, und so das richtige Mittel zu finden. Da diese Prozedur sehr zeitaufwendig und natürlich auch kostenintensiv ist, wird auch gern auf sogenannte homöopathische Komplexmittel zurückgegriffen. Das sind mehrere Einzelmittel mit ähnlicher Wirkungsrichtung, die Auswahl erfolgt dabei nach den klinischen Symptomen.

EIGENBLUTTHERAPIE

DARMSANIERUNG

BIOCHEMIE NACH DR. SCHÜSSLER

BACHBLÜTEN-THERAPHIE

ERNÄHRUNGSBERATUNG

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Suspendisse various enim in eros elementum tristique. Duis cursus, mi quis viverra ornare, eros dolor interdum nulla, ut commodo diam libero vitae erat. Aenean faucibus nibh et justo cursus id rutrum lorem imperdiet.
Nunc ut sem vitae risus tristique posuere.

Alexander Mcqueen

Regina Koch - Heilpraktikerin

Regina Koch - Vizepräsidentin des Europäischen Verbandes für Naturheilkunde
„Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im inneren eines jeden Menschen liegt“  (Hippokrates)
Zur Person

Ich wurde 1953 in Kassel geboren und wuchs in Nordhessen auf. Nach einem Jura-Studium und Tätigkeit in einer Immobilienfirma beschäftigte ich mich schon früh mit Klassischer Homöopathie. Nicht zuletzt aufgrund einer eigenen schweren Erkrankung entschloß ich mich 1994, das Hobby zum Beruf zu machen.

Es folgte eine fundierte Ausbildung zur Heilpraktikerin in den Jahren 1994-1996 in der Paracelsus-Schule Essen, begleitend dazu war ich bis 1998 als Assistentin in der Naturheilpraxis Werner Walldorf in Castrop-Rauxel tätig. Hier erlernte ich nicht nur die Neuraltherapie nach Huneke "handwerklich", sondern die Jahre dort bildeten auch die Grundlage für die gedankliche Auseinandersetzung mit dieser Therapieform.

Die Arbeit dort und meine Erfahrungen mit der Neuraltherapie haben mich so sehr beeinflußt, dass diese Therapie, neben der Akupunktur und "alten" Ausleitungsverfahren wie Schröpfen oder Blutegelbehandlung, den Schwerpunkt in meiner heutigen Praxis bildet. Ganz wichtig ist für mich schon immer der ganzheitliche Aspekt eines Menschen: Gleichklang von Körper, Geist und Seele. Deshalb erfolgte in diesen Jahren auch die Weiterbildung zur Dozentin und Seminarleiterin für Meditation und Autogenes Training der Unter-und Oberstufe.

Weitere Stationen
  • 1996 Eröffnung eigene Praxis
  • 1998 Ausbildung in Klass. Homöopathie
  • 1999 – 2002 Ausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin mit Schwerpunkt Akupunktur am Europäischen Zentrum für TCM in Münster durch Professoren der Hochschule Tianjin VR China (750 Stunden incl. Hospitaiton) 
  • 1997 - 2004 Dozentin für Autogenes Training für Erwachsene und Kinder bei der Volkshochschule und der Kath. Familienbildungsstätte, Gelsenkirchen. 
  • Seit 1998 Dozentin beim Europäischen Verband für Naturheilkunde, Fachrichtung Neuraltherapie und Akupunktur nach Traditioneller Chinesischer Medizin.
  • Seit 2015 Vizepräsidentin des Europäischen Verbandes für Naturheilkunde.

Haben Sie Fragen? Nehmen Sie mit mir Kontakt auf.

Ihre Anfrage wurde an uns versendet. Vielen Dank.

Uups. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es nochmal.

  • Praxis

    Höchste Straße 14
    45883 Gelsenkirchen-Heßler

  • email

    reginam.koch@googlemail.com

  • Telefon

    0209 - 41239

  • Mobil

    0176 32735834